Brennpunkt Aarhus

Gerichtszugang für NGOs in Umweltverfahren endlich umsetzen!

Elf Jahre nach Ratifizierung der Aarhus-Konvention durch Österreich steht die vollständige Umsetzung immer noch aus. Ein Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Österreich läuft bereits – die Alpenrepublik steht damit umweltrechtlich am Pranger. Nichtsdestotrotz wird der völkerrechtliche Vertrag, welcher der Öffentlichkeit umfangreiche Rechte im Umweltschutz zuschreibt – u. a. einen Zugang von Umwelt-NGOs zu Gerichten in sämtlichen Umweltverfahren – von der Wirtschaft befehdet und von EntscheidungsträgerInnen negiert. VertreterInnen der Umweltorganisationen informieren über das Thema aus Sicht der Betroffenen und zeigen die fachlichen und rechtlichen Hintergründe, den aktuellen Umsetzungsstand sowie das Potenzial und den Handlungsbedarf punkto Aarhus-Konvention auf.

Umweltdachverband & ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung luden am Montag, 18. Jänner 2016 zu einem Pressehintergrundgespräch zu diesem wichtigen Thema. Die Presseunterlagen sind unter diesem Link online abrufbar.

Es nahmen daran teil:

  • Michael Proschek-Hauptmann, Geschäftsführer Umweltdachverband
  • Thomas Alge, Geschäftsführer ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung
  • Barbara Goby, Projektleiterin Umweltrecht, Umweltdachverband
  • Christoph Walder, WWF Programmleiter Alpenflüsse

Zum Thema Aarhus-Konvention veranstaltet der Umweltdachverband außerdem eine Fachenquete am 09.02.2016 sowie einen Workshop am 18.02.2016.