Überblick


Der Arbeitsschwerpunkt „Bildung und Forschung“ wird vom Team Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Umweltdachverband abgedeckt. Eine große Initiative, die vom BNE-Team betreut wird, ist das FORUM Umweltbildung.

Die Aufgabe von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) besteht darin, Menschen Entscheidungsgrundlagen und Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihnen ermöglichen, aktiv, eigenverantwortlich und mit anderen gemeinsam ihr Lebensumfeld und ihre Zukunft im Sinn einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten.
Dafür sind bestimmte Kompetenzen und Fähigkeiten nötig. Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Wissen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel oder globale Ungerechtigkeit und Wissen über die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Ursachen dieser Probleme. Sie beschränkt sich jedoch nicht auf Wissensvermittlung, sondern richtet ihren Fokus auf handlungsorientiertes Lernen und die Ausbildung von Gestaltungskompetenzen. Dies spiegelt sich im BNE Modell des FORUM Umweltbildung wider.

Menschen erfahren durch Bildung für nachhaltige Entwicklung, dass ihr Handeln Konsequenzen hat, nicht nur für jede einzelne Person, sondern auch für andere. Jeder Mensch kann etwas Positives in der Welt bewirken. Ein solches Denken ist wichtig und notwendig, um Veränderungen anzustoßen bzw. weiterzutreiben und drängende globale Probleme wie den Raubbau an der Natur oder die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen. Regierungen, Organisationen und Unternehmen müssen lernen, nachhaltige Entscheidungen umzusetzen.

1987

wurde eine der ersten Definitionen von „Nachhaltigkeit“ im Brundtlandbericht formuliert: „Nachhaltig ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“

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