EU-Umweltpolitik zum Anfassen - Niederösterreichs Regionen

Das Projekt „EU-Umweltpolitik zum Anfassen – Niederösterreichs Regionen“ trug dazu bei, Wissen zu EU-Umwelt- und Naturschutzthemen zu vermitteln und Bewusstsein für europäische Umweltgesetzgebung zu schaffen. Darüber hinaus sollte in den Regionen Verständnis für Maßnahmen, die sich beispielsweise aus der FFH- und Vogelschutzrichtlinie ergeben, geschaffen werden. Mit redaktionellen Beiträgen im Magazin UMWELT & energie wurden aktuelle Themen der EU-Umweltpolitik behandelt. Damit wurde auf laufende Entwicklungen und Neuerungen sowie mögliche Synergien zwischen unterschiedlichen EU-Umweltgesetzgebungen eingegangen. Das Projekt versuchte damit, das Verständnis für politische Entscheidungen und EU-Gesetzgebungen zu erhöhen. Durch Informationsweitergabe und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung wurde in den Regionen bei den lokalen PolitikerInnen Anliegen des EU-Naturschutzes vermittelt. Vor allem BürgermeisterInnen als „MultiplikatorInnen“ kam eine zentrale Bedeutung dabei zu. Sie wurden im Rahmen von Interviews zu einer Bedarfserhebung für die bessere Umsetzung von Naturschutzanliegen befragt. Das Ergebnis wurde schließlich im Rahmen des Energie- und Umweltgemeindetags 2017 präsentiert. Begleitend zu den Projektmaßnahmen erfolgte Öffentlichkeitsarbeit über die Medien des Umweltdachverbandes.

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Thayatal © Stefanie Schabhüttl

Projektziele:

  • Sensibilisierung niederösterreichischer BürgerInnen im Hinblick auf Europäische Umweltpolitik, Gesetzgebungsprozesse und Entscheidungsfindung
  • Bewusstseinsbildung zur positiven Wahrnehmung der EU-Politik in den Bereichen Natur- und Umweltschutz
  • Stärkung des Wissens lokaler EntscheidungsträgerInnen, insbesondere bei BürgermeisterInnen
  • Förderung des Bewusstseins für Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzrichtlinie
  • Förderung der Wahrnehmung von Arten und Lebensräumen von europäischer Bedeutung in Niederösterreich (NÖ Naturschutzkonzept)

Projektmaßnahmen:

  • Erarbeitung von Beiträgen für das Magazin „UMWELT & energie
      • Europaschutzgebiete und Regionalwirtschaft, S.14-15 erschienen in Ausgabe 01/2017
      • Synergienutzung für strukturverbessernde Maßnahmen an Flüssen, S. 12-13 erschienen in Ausgabe 02/2017
      • Gesund dank Natur, S. 16-17 erschienen in Ausgabe 03/2017
      • Land schafft Wert - Gewinnbringende Produkte aus Schutzgebieten, erschienen in Ausgabe 04/2017
      • Naturschutz in der Gemeinde, S. 18-19 erschienen in Ausgabe 05/2017

     

  • Durchführung von telefonischen Interviews mit Bürgermeistern aus fünf niederösterreichischen Gemeinden im Juli 2017
      • Bad Großpertholz
      • Falkenstein
      • Klein-Pöchlarn
      • Hohe Wand
      • Grafenwörth

  • Präsentation der Interviewergebnisse im Rahmen einer Impulsgruppe beim eNu Energie- und Umwelt-Gemeindetag am 08.09.2017
      • Vortrag unter dem Titel Naturschutz auf kommunaler Ebene: Herausforderungen, Chancen &wegweisende Beispiele
      • Der Vortrag ist hier als Download verfügbar.

  • Planung, Durchführung und Evaluierung von fakultativen Abrufseminaren für interessierte Gemeinden zu Themen der EU-Naturschutzpolitik

  • Begleitende Öffentlichkeits- und Medienarbeit

Zielgruppen:

  • Umwelt- und EuropagemeinderätInnen
  • Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen
  • VertreterInnen der Verwaltung

Projektlaufzeit: Oktober 2015 – November 2017

Projektfinanzierung: Dieses Projekt wurde durch Mittel des Landes Niederösterreich sowie der Europäischen Union im Rahmen des Programmes zur Ländlichen Entwicklung 2014-2020 kofinanziert.

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