Überblick


Im Themenbereich „Klima, Energie und Ressourcen“ beschäftigt sich der Umweltdachverband unter anderem mit dem Klimawandel, seinen Ursachen und seinen Folgen. Den vor allem Österreich ist stärker als andere Regionen von ihm betroffen: Während die weltweite Durchschnittstemperatur seit Mitte des 19. Jahrhunderts bereits um etwa 0,9 Grad gestiegen ist, verzeichnet der Alpenraum im gleichen Zeitraum einen durchschnittlichen Jahrestemperaturanstieg von 2 Grad! Es ist höchste Zeit, mit entsprechenden Maßnahmen dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Eine naturverträgliche Energiewende weg von den fossilen Energieträgern spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Themen „erneuerbare Energien“, „Treibhausgasausstoßreduktion“ und „Energieeffizienz“ werden die Zukunft bestimmen müssen, um nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen zu können.

Ein Indikator, der den zu großen Ressourcenverbrauch der Menschheit – mitverantwortlich für den Klimawandel aber auch für zahlreiche andere Probleme – ist der „Welterschöpfungstag“ (Earth Overshoot Day). An diesem Tag ist die jährliche Gesamtleistung der Natur auf unserem Planeten aufgebraucht. Mit dem darauffolgenden Tag entnimmt die Menschheit also schon mehr Ressourcen, als die Natur erneuern kann.
2015 fiel der Welterschöpfungstag bereits auf den 13. August – Die Biokapazität geht damit bereits nach zwei Dritteln eines Jahres zur Neige. Derzeit verbraucht die Menschheit pro Jahr „1,6 Erden“, die ÖsterreicherInnen sogar 3 (Erschöpfungstag für Österreich ist der 26. April)!

Siehe zu dieser Thematik auch das Projekt aus dem Bereich Bildung und Forschung: CC-ACT „Climate change adaptation in municipalities: awareness raising and capacity building for action in Austria”.

2°C

beträgt der Temperaturanstieg in Österreich seit dem 19. Jahrhundert

0,85°C

beträgt der Temperaturanstieg weltweit seit dem 19. Jahrhundert