Forderungen des Umweltdachverbandes für eine zukunftsfähige Klima- und Energiepolitik

Der Klimawandel stellt eine - bisher beispiellose - globale ökologische Herausforderung für die Menschheit dar: Nichts weniger als unsere Lebensgrundlagen stehen auf dem Spiel. Der Großteil der Treibhausgase die den Klimawandel antreiben, stammt aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern. Sie liefern den Brennstoff, der die Weltwirtschaft am Laufen hält. Auch in Österreich steht hinter der Wirtschaftsleistung ein Energiesystem, das zu über 70 % aus fossilen Quellen bedient wird. Es ist das Gebot der Stunde die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien einzuleiten. Dies darf jedoch nicht ohne Rücksicht auf den Naturschutz passieren. Der Umweltdachverband hat ein Positionspapier ausgearbeitet, das einen Weg darstellt, wie es gelingen kann, die globale Erwärmung rechtzeitig auf ein beherrschbares Niveau einzudämmen und gleichzeitig wertvolle Naturräume zu erhalten. Eine Energiepolitik, die diesen Ansprüchen entsprechen will, muss in folgenden Bereichen ansetzen:

  • Energieeinsparpotenziale voll ausnützen
  • Fokus auf Energieeffizienz
  • Mobilität auf nachhaltige Beine stellen
  • Naturverträglicher Ausbau erneuerbarer Energieträger
  • Ökologisierung des Steuersystems; siehe fact.sheet 2/10: «Mit ökologischer Steuerreform Job-Motor anwerfen und Klima schützen» (Download, 78 KB)
  • Klares Nein zu Atomkraft

Maßnahmen in diesen Bereichen müssen schnell und umfassend ergriffen werden. Wenn eine realistische Chance gewahrt werden soll, dass die globale Erwärmung auf unter 2 °C eingedämmt werden kann, muss Österreich seine Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 bis 40 % verringern. Bis 2050 ist ein vollständiger Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger anzustreben.

Download «Forderungen des Umweltdachverbandes für eine zukunftsfähige Klima- und Energiepolitik»

Download Kurzfassung «Forderungen des Umweltdachverbandes für eine zukunftsfähige Klima- und Energiepolitik»