Nach der Gaskrise ist vor der Gaskrise

S. Hofschlaeger/pixelio.de

Österreich ist zu über 70 % auf Energieimporte angewiesen. Im internationalen Vergleich sind wir damit sehr schlecht aufgestellt, denn EU-weit beträgt die durchschnittliche Energie-Importabhängigkeit rund 50 %. Mehr als ein Fünftel des Bruttoinlandsverbrauchs an Energie werden durch Erdgas aufgebracht. Höchste Zeit also, die Importabhängigkeit zu verringern. Die soeben glimpflich beendete Gaskrise sollte zum Anlass genommen werden die gesamte Energiepolitik zu überdenken. Derzeit werden neue Gaskraftwerke geplant, während man die Potentiale erneuerbarer Energieträger weiter brachliegen lässt. Die Gasmilliarden wären besser in der Gebäudesanierung angelegt. Das spart den ÖsterreicherInnen bares Geld, erhöht den Wohnkomfort, schafft Arbeitsplätze und macht das Land unabhängig von teuren und unzuverlässigen Gasimporten.

  • factsheet «Nach der Gaskrise ist vor der Gaskrise» (Download, pdf-Datei, 126 KB)