Naturschutz & Landwirtschaft in Einklang bringen

- LFZ/Buchgraber
Das EU-Programm zur Entwicklung des Ländlichen Raumes 2007-2013 ist nicht nur eine der wichtigsten politischen Grundlagen für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume, sondern auch für die Umsetzung von Natur- und Umweltschutzzielen sowie den Erhalt der reichhaltigen und klein strukturierten Kulturlandschaft Österreichs.
Mit der zweiten Achse des Programms zur «Verbesserung der Umwelt und Landschaft» werden Akzente zur Erreichung der Ziele im Umwelt- und Naturschutz gesetzt. Sie soll die Nachhaltigkeit des landwirtschaftlichen Handelns garantieren und das gesellschaftliche Bedürfnis nach Umweltdienstleistungen befriedigen. Wirtschaftliche Produktionsformen in der Land- und Forstwirtschaft, die positive Beiträge zum Ressourcenschutz leisten - wie etwa die Förderung von Biodiversität und die Bindung von Klimagasen durch Pflanzenproduktion - sollen unterstützt werden. Österreich legt im Rahmen des Programms für Ländliche Entwicklung auf die zweite Achse besonderes Augenmerk. Mit 5661 Millionen Euro fließen rund 72 % der für den so genannten «Grünen Pakt» in der Periode 2007 bis 2013 zur Verfügung stehenden Mittel in Umwelt- und Landschaftsmaßnahmen. Die größte Maßnahme ist das Österreichische Agrarumweltprogramm ÖPUL, weitere Maßnahmen betreffen etwa Ausgleichszahlungen, Förderungen im Rahmen von Natura 2000 und forstwirtschaftliche Belange.