Newsletter 9/2026

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Naturschutz ist kein Luxus 

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Finger tippt ins Wasser

© Pixabay

Die aktuelle Diskussion um den Wörthersee zeigt exemplarisch, worum es im Naturschutz immer wieder geht: nämlich die Frage, welchen Wert wir intakten Lebensräumen beimessen. Wenn ökologische Zielsetzungen abgesenkt werden sollen, statt Belastungen konsequent zu reduzieren, ist Wachsamkeit gefragt. Denn Natur ist Grundlage für Lebensqualität, Biodiversität, Klimawandelanpassung und regionale Wertschöpfung. Das zeigen auch die weiteren Beiträge dieses Newsletters: von der Wiedervernässung als Baustein klimafitter Landschaften über das Monitoring von Gletschern bis hin zu Glühwürmchen als leuchtenden Indikatoren für intakte Lebensräume. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!


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umweltdachverband.news

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Niedrige Standards können nicht die Lösung sein!

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Die Wirtschaftskammer Kärnten möchte, dass der Wörthersee im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan rechtlich als „erheblich veränderter Wasserkörper“ neu eingestuft wird – für den Tourismus und zulasten der Natur. Bisher gilt er, wie die meisten Seen in Österreich, als „natürlicher Wasserkörper“. Was gegen die neue Einstufung spricht, erklärt UWD-Präsident Franz Maier hier.

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Danube Day: Kreative Ideen für den Schutz der Donau

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Am 17. Juni stand beim Danube Day alles im Zeichen der Donau. Auch wir waren im Rahmen des Danube Art Masters mit dabei und luden die rund 500 Schüler:innen dazu ein, ihre Eindrücke, Gedanken und Botschaften rund um Flüsse, Wasser und Naturschutz kreativ umzusetzen. Die Veranstaltung bot damit einen lebendigen Rahmen, um auf die Bedeutung der Donau als Lebensraum, Naturraum und verbindendes Element in Europa aufmerksam zu machen. Kinder und Jugendliche können ihre Kunstwerke rund um die Flüsse Österreichs noch bis 11. Oktober einreichen!

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TRIGOS 2026: Die Nominierten stehen fest!

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Ein Rekordjahr für den TRIGOS: Mit 180 Projekten verzeichnet Österreichs renommierteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften so viele Einreichungen wie seit 13 Jahren nicht mehr. Aus diesem starken Teilnehmer:innenfeld hat die TRIGOS-Jury 19 Unternehmen aus ganz Österreich für den TRIGOS 2026 nominiert. Die ausgezeichneten Initiativen zeigen eindrucksvoll, wie nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis gelingt. Wir als Trägerorganisation gratulieren ganz herzlich! Die nominierten Unternehmen finden Sie hier.

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Haben Sie sich schon für die SOAK angemeldet?

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Die BNE-Sommerakademie 2026 vom Forum Umweltbildung im Umweltdachverband rückt Empathie in den Mittelpunkt – nicht nur als Fähigkeit, andere zu verstehen, sondern als Ausgangspunkt für Mitgefühl, Verbundenheit und Solidarität. Gerade in Zeiten von Klimawandel, Artensterben, gesellschaftlicher Polarisierung und geopolitischen Konflikten macht Empathie die Perspektiven und Bedürfnisse anderer sichtbar. Sie unterstützt verantwortungsvolles Handeln und öffnet den Weg für demokratisches Engagement, nachhaltige Entwicklung und eine zukunftsfähige Gesellschaft. Melden Sie sich jetzt an!

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team.tipp der Woche

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Das Haus für Natur im Museum Niederösterreich bietet im Sommer ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit lebenden Tieren, Experimenten und Naturerlebnissen. Highlights sind die „Tierischen Dienstage“ sowie Fledermausnächte und Schmetterlingsleuchten im August – perfekt für einen Familienausflug!"

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Kurt Lichtenwöhrer

Team Ländliche Entwicklung und Naturschutz

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Portrait einer Frau

© Sacha Gillen

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mitglieder.news

Biodiversität lohnt sich doppelt!

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Der Forschungsfonds des Verbands der Naturparke Österreichs und der Österreichischen Bundesforste fördert 2026/2027 wieder Diplom- und Masterarbeiten zu Naturraummanagement und Biodiversität. Pro Arbeit werden bis zu 1.000 Euro vergeben. Gesucht sind praxisnahe Arbeiten mit Österreich-Bezug, die Impulse für Naturparke und Schutzgebiete liefern. Einreichschluss ist der 31. Juli 2026, die Auswahl erfolgt im September 2026. Reichen Sie ein oder Sagen Sie's weiter!

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fokus.landwirtschaft

Webinar zu Wiedervernässung und Wasserrückhalt

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Die EU-Wiederherstellungsverordnung bietet Chancen für mehr Biodiversität und klimafitte Agrarlandschaften. Im Mittelpunkt stehen naturnahe Strukturen wie extensives Grünland, Hecken, Bäume und Blühstreifen – aber auch die Wiedervernässung entwässerter Moorböden. Sie kann den Wasserhaushalt stabilisieren, Trockenstress reduzieren und Hochwasserspitzen abfedern. Im Online-Seminar werden zentrale Inhalte der Verordnung, ökologische Effekte und praxisnahe Beispiele zur Wiedervernässung vorgestellt. Melden Sie sich jetzt an!

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lesen.hören.weiterdenken

KryoMon.AT: Neuer Bericht und Projekt-Homepage

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Die neue KryoMon.AT-Projekt-Homepage ist online und bietet einen kompakten Überblick über das österreichweite Monitoring von Schnee, Gletschern, Permafrost und Seeeisbedeckung im Klimawandel. Neben Informationen zum Projekt und den beteiligten Institutionen stehen dort auch alle bisherigen Berichte sowie zentrale Grafiken zur Verfügung. Der aktuelle Doppelbericht 2022/23 & 2023/24 kann ebenfalls auf Deutsch und Englisch heruntergeladen werden.

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Gemeinsam für die Landwirtschaft: CowLEARNING

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Von oben verordnete Maßnahmen, die eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung fördern wollen, führen schnell zu Widerständen oder unerwarteten Problemen. Ein transdisziplinäres Projekt unter der Leitung der BOKU University holt Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen an einen Tisch. Ihr Ziel: gemeinsam getragene Wege für eine nachhaltige Milch- und Rindfleischversorgung in Österreich zu entwickeln.

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sonnen.seite

Vogel am Vogelhaus

© Pixabay

Schützen Sie die tanzenden Lichtpunkte!

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Glühwürmchen faszinieren nicht nur durch ihr nahezu wärmefreies Licht, sondern sind auch nützliche Gartenbewohner: Ihre Larven jagen Nackt- und Gehäuseschnecken und tragen so ganz natürlich dazu bei, Pflanzen und Gemüsebeete zu schützen. Wo Glühwürmchen vorkommen, ist die Natur meist noch in guter Balance. Sie brauchen dunkle, strukturreiche und möglichst naturnahe Lebensräume – etwa Wiesen, Waldränder, Gebüsche oder Uferbereiche. Gleichzeitig reagieren sie empfindlich auf Lichtverschmutzung, Pestizide, intensive Düngung und Bodenverdichtung.

Wer Glühwürmchen unterstützen möchte, kann also schon im eigenen Garten viel tun. Außerdem: Der Naturschutzbund bittet darum, Glühwürmchen-Beobachtungen und Fotos über www.naturbeobachtung.at zu melden.

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event.tipps

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30.06.2026

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Urban Future Talk

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Stadt Wien, Wien

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Weitere Infos
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22.10.2026

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Symposium „Der Kontext zählt: Wald und Carbon Management“

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Walddialog, Wien und online

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Dresdner Straße 82/7.OG,

1200, Wien

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