Newsletter 15/2026

Im Browser öffnen

­

Die richtigen Weichen stellen

­
Finger tippt ins Wasser

© Geralt/Pixabay

Österreich stellt zurzeit wichtige umweltpolitische Weichen. Beim neuen Klimagesetz sieht der Umweltdachverband jedoch noch erhebliche Lücken und arbeitet derzeit an einer Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf.

Auch die Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G) sehen wir kritisch: Die geplante Beschleunigung und Vereinfachung darf nicht zulasten von Natur und Biodiversität gehen. Lange Verfahren sind vor allem auf fehlende Sachverständigenkapazitäten sowie mangelhafte und unvollständige Einreichunterlagen zurückzuführen – genau hier sollte angesetzt werden.

Wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für Natur, Klima und Ressourcen sind, zeigen auch die weiteren Beiträge dieser Ausgabe: von Greenwashing und resilienten Wäldern über naturnahe Beweidung bis zum Schutz der Donauinseln.

Viel Spaß beim Lesen!


­

umweltdachverband.news

­

Workshop zur Resilienz im Bergwald

­

Am 16. Oktober veranstalten Kuratorium Wald und CIPRA Österreich wieder einen Workshop zum Bergwaldprotokoll der Alpenkonvention. Er widmet sich der Frage, wie die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit von Bergwäldern im Klimawandel gefördert werden kann. Im Mittelpunkt stehen Fachvorträge zu resilienten Schutz- und Wirtschaftswäldern, klimafitter Waldbewirtschaftung, Waldhydrologie und Wasserrückhalt sowie der Bedeutung von Struktur- und Artenvielfalt. Melden Sie sich an!

­
Weiterlesen
­

Film ab! Konkrete Maßnahmen für den Wasserrückhalt im Wald

­

Von Totholz bis Verdunstungsteich: Im Rahmen des Waldfonds-Projektes

„Wasser.Wald.Biodiversität“ haben wir diese Woche ein Video veröffentlicht. Darin erklärt Thomas Schenker vom Forstbetrieb Mariensee, welche konkreten Maßnahmen für den Wasserrückhalt er auf seinen Flächen umsetzt und warum diese notwendig sind. Gefördert wird das Projekt vom BMLUK. Schauen Sie rein und lassen Sie sich inspirieren!
­
Weiterlesen
­

Danube Art Master: Letzte Chance zur Einreichung!

­

Noch bis 11. Oktober 2026 können Kinder und Jugendliche beim Kreativwettbewerb Danube Art Master mitmachen! „Ob Kunstwerk, Foto oder Video – Der Wettbewerb lädt dazu ein, raus in die Natur zu gehen, Flusslebensräume bewusst wahrzunehmen und ihre vielfältige Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen“, betont Umweltminister Norbert Totschnig. Teilnehmen können junge Menschen von 6 bis 18 Jahren, einzeln oder als Gruppe, aus Schulen, Vereinen oder Jugendinitiativen. Jetzt einreichen!

­
Weiterlesen
­

TRIGOS 2026: Die Gewinner:innen stehen fest!

­

Die Gewinner:innen des TRIGOS Tirol 2026 stehen fest. Ausgezeichnet wurden iDM Energiesysteme in der Kategorie Regionale Wertschaffung, die Ernst Derfeser GmbH für ein vorbildliches Projekt sowie der Stanglwirt in der Kategorie Klimaschutz. Der Umweltdachverband ist eine der Trägerorganisationen des TRIGOS, der nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerisches Engagement für eine zukunftsfähige Entwicklung auszeichnet. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner:innen! Weiter so!

­
Weiterlesen
­

team.tipp der Woche

”

Was passiert im Wald – und warum ist er so wichtig? Das liebevoll gestaltete Kindersachbuch

,Der Wald unser grünes Zuhause'  

vermittelt Wissenswertes über Wälder, Baumarten, natürliche Kreisläufe und die Beziehung des Menschen zum Wald. Auch Klimawandel und Biodiversitätsverlust werden thematisiert. Ein kompakter und informativer Lesetipp zum gemeinsamen Entdecken!"

­

Christian Fraissl

Team Ländliche Entwicklung und Naturschutz

­
Portrait einer Frau

© Sacha Gillen

­

mitglieder.news

Internationales Jahr der Weidelandschaften 

­

Anlässlich des Internationalen Jahres der Weidelandschaften und des Hirtentums 2026 fordert der Naturschutzbund Österreich mehr Unterstützung für naturnahe Beweidung. Extensive Weidewirtschaft kann artenreiche Lebensräume erhalten, Böden schützen und die Landschaft widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit machen. Voraussetzung sind standortangepasste Bewirtschaftung und eine langfristige, ausreichende Honorierung der Naturschutzleistungen.

­
Weiterlesen
­

fokus.landwirtschaft

Unterschiedliche Intensitäten in der Landwirtschaft

­

Das Netzwerk Zukunftsraum Land veranstaltet am 16. Oktober ein Webinar zur Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Intensitäten in der landwirtschaftlichen Produktion. Es soll darüber diskutiert werden, wie Betriebsmodelle in der Landwirtschaft so adaptiert werden können, dass der natürliche Lebensraum und die Artenvielfalt gefördert werden können, die Wirtschaftlichkeit aber dennoch gegeben ist. Unterschiedliche Produktionsintensitäten und Modelle sowie deren Kombinationsmöglichkeiten werden diskutiert und der Stellenwert der Biodiversität in diesen Systemen erörtert. Jetzt anmelden!

­
Weiterlesen
­

lesen.hören.weiterdenken

Ihre Meinung zum Schutz der Donauinseln

­
­

Wie wichtig sind Ihnen der Schutz der natürlichen Donauinseln und die biologische Vielfalt entlang der Donau? Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts LIFE WILDisland läuft derzeit eine länderübergreifende Stakeholder-Umfrage. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie dabei, künftige Aktivitäten für den Fluss- und Inselschutz besser zu gestalten und zu kommunizieren. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

­
Weiterlesen

Neue Studie zu Forstwirtschaft und Biodiversität

­
­

Eine neue Studie von Teaming Up 4 Forests untersucht, wie sich wirtschaftliche und ökologische Ziele in Europas Wäldern verbinden lassen. Sie kommt zu dem Schluss, dass Biodiversität und produktive Forstwirtschaft einander ergänzen können: Vielfältige und resiliente Waldökosysteme können besser mit Dürren, Stürmen, Schädlingen und Waldbränden umgehen. Die Studie plädiert für standortangepasstes Waldmanagement, das aktive Bewirtschaftung mit gezielten Naturschutzmaßnahmen verbindet.

­
Weiterlesen
­

sonnen.seite

Vogel am Vogelhaus

© Shutterstock

Greenwashing, ade!

­

Nachhaltiger einkaufen soll in der EU künftig leichter werden: Die neue Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher:innen für den ökologischen Wandel tritt in Kraft und verbietet irreführende Umweltaussagen. Dazu zählen etwa „klimaneutral“-Versprechen, die auf Kompensationszahlungen beruhen sowie pauschale Begriffe wie „grün“ oder „umweltfreundlich“ ohne entsprechende Nachweise. Auch Nachhaltigkeitssiegel müssen künftig auf verlässlichen Zertifizierungssystemen mit unabhängiger Prüfung beruhen. Das Europäische Umweltbüro (EEB) begrüßt die neuen Regeln und fordert eine rasche Umsetzung und konsequente Kontrolle in den Mitgliedstaaten.

Weiterlesen

event.tipps

­

15. Oktober 2026

­

Workshop BODEN SCHÜTZEN. KLIMAFIT PLANEN. ZUKUNFT GESTALTEN.

­

Land OÖ, Linz

­
Weitere Infos
­

16. Oktober 2026

­

Klimastreik: Ohne Klimaschutz ist alles nix!

­

Fridays for Future, überall in Österreich

­
Weitere Infos

Lust auf mehr? 
Alle unsere Newsletter finden Sie hier!

Umweltdachverband

Prinz-Eugen-Straße 72/1.5

1040, Wien

Sie haben Feedback zu unserem Newsletter?

Schreiben Sie uns!
 

­

Datenschutz

Impressum

Abbestellen

Sie haben Feedback zu unserem Newsletter?

Schreiben Sie uns!