CIPRA Österreich

Die CIPRA Österreich (Commission International pour la Protection des Alpes) wurde 1975 von Curt Fossel gegründet und hat 18 Mitglieder.
Die österreichische Vertretung der Alpenschutzkommission mit Standorten in Wien und Innsbruck gibt es somit seit über 30 Jahren. NGOs, Länder und Wissenschaft bilden die breite Basis ihrer Arbeit, um ein effizientes Handeln für den Schutz der Alpen und die nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes zu ermöglichen. Getragen wird CIPRA Österreich von neun Naturschutzorganisationen sowie den neun Bundesländern, vertreten durch ihre Natur- bzw. Umweltschutzabteilungen. Die nationale Vertretung ist als ein eigenständiger Bereich des Umweltdachverbandes organisiert.

Nationalpark Gesaeuse A Hollinger 51A

Nationalpark Gesäuse © Andreas Hollinger

Zentrale Arbeitsfelder der CIPRA Österreich

  • Informationsdrehscheibe und Koordinationsstelle
  • Internationale und transdisziplinäre Zusammenarbeit im Alpenraum
  • Pressearbeit, Lobbying für die brennenden Alpenthemen und laufende Öffentlichkeitsarbeit
  • Erarbeitung von Positionspapieren
  • Beantwortung von Anfragen zu Alpen-Themen und Alpenkonvention
  • Durchführung von Tagungen und Seminaren zu aktuellen Alpenthemen sowie
  • die Erstellung von Fachpublikationen

 

Sustainable Development Goals icons 11Die Aktivitiäten von CIPRA Österreich als Bereich des Umweltdachverband tragen dazu bei, das 11. SDG umzusetzen. Um nachhaltige Städte und Gemeinden zu schaffen, sollen laut Ziel 11 der SDGs Städte und Siedlungen inklusiver, sicherer, widerstandsfähiger und nachhaltiger gestaltet werden. Der Umweltdachverband sieht hier Ansatzpunkte für seine langjähriges Bestreben, die Alpenkonvention und ihre Protokolle bekanntzumachen und umzusetzen und führt dazu das Projekt Alpenkonventionsbüro und die Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich weiter.