Überblick


Der Umweltdachverband bringt auf dem Gebiet der ländlichen Entwicklung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik die Belange von Landwirtschaft und Naturschutz unter Berücksichtigung des Klimawandels bzw. Klimaschutzes zusammen.

Das EU-Programm zur Entwicklung des Ländlichen Raumes 2014-2020 ist nicht nur eine der wichtigsten politischen Grundlagen für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume, sondern auch für die Umsetzung von Natur- und Umweltschutzzielen sowie den Erhalt der reichhaltigen und klein strukturierten Kulturlandschaft Österreichs, die einen entscheidenden Beitrag zur biologischen Vielfalt leistet.

Der Umweltdachverband hat bei der Formulierung und Ausgestaltung des neuen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020 aktiv mitgearbeitet. Dadurch konnten zentrale Anliegen des Naturschutzes in der ländlichen Entwicklung verankert werden. Innerhalb der letzten Jahrzehnte wurden zunehmend Rückgange der österreichischen Arten- und Lebensraumvielfalt verzeichnet, wovon insbesondere artenreiche Agrarökosysteme betroffen sind.

Auch die Belange des Klimaschutzes in der Landwirtschaft sind hierbei ein elementarer Aspekt. Als einer der Hauptemittenten von Treibhausgasen, muss die globale Landwirtschaft den Herausforderungen des Klimawandels in doppelter Hinsicht gerecht werden. Zum einen durch die Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen, zum anderen durch die Anpassung an veränderte Klimabedingungen, da die künftigen landwirtschaftlichen Erträge primär davon abhängig sein werden.

Mit der zweiten Achse der Gemeinsamen Agrarpolitik zur „Verbesserung der Umwelt und Landschaft“ werden Akzente zur Erreichung der Ziele im Umwelt- und Naturschutz gesetzt. Sie soll die Nachhaltigkeit des landwirtschaftlichen Handelns garantieren und die Aufrechterhaltung von Umweltdienstleistungen gewährleisten. Wirtschaftliche Produktionsformen in der Land- und Forstwirtschaft, die positive Beiträge zum Ressourcenschutz leisten, werden unterstützt.

1962

wurde die GAP ins Leben gerufen, um die Versorgungssituation Europas mit Lebensmitteln zu optimieren

2014-2020

läuft das aktuelle EU-Programm zur Entwicklung des Ländlichen Raumes